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Veranstaltungsradio

Was ist eigentlich ein Veranstaltungsradio?

Bei einem Veranstaltungsradio handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Radioprogramm, welches eine oder mehrere Veranstaltungen begleitet. Dazu muß für den entsprechenden Zeitraum eine UKW-Frequenz angemietet werden. Dafür ist die Deutsche Telekom zuständig. Diese Anmietung muß natürlich bezahlt werden. Die Telekom stellt dann eine Standleitung vom Studio zum Sender zur Verfügung. Veranstaltungsradio ist eigentlich als rein kommerzielle Geschichte gedacht, weshalb während des Radioprogramms grundsätzlich Ausstrahlung von Werbung erlaubt ist. Zuständig für die Beantragung (vier bis fünf Monate vorher) ist die für das entsprechende Bundesland zuständige Landesanstalt (in Rheinland Pfalz: Landesanstalt für Private Rundfunkveranstalter, Ludwigshafen). Bei der Antragstellung sollte ein Programmkonzept vorliegen, aus dem klar hervorgeht, daß es sich tatsächlich um ein Begleitprogramm zu einer Veranstaltung handelt. Sollte also ein dreitägiges Jugendfestival on air begleitet werden, müssen Sendungen im Mittelpunkt stehen, die sich zum einen direkt mit dem Festival auseinandersetzen, zum anderen Schwerpunkte zum Thema Jugend bilden (z.B. Jugendarbeitslosigkeit, Jugendkultur usw.). Sinnvoll ist es natürlich immer, direkt vor Ort zu sein (also das Sendestudio mitten im Geschehen aufzubauen) und live von der Veranstaltung zu berichten.

Radioinitiativen nutzen Verantaltungsradios gern, um ihre Sendefähigkeit unter Beweis zu stellen. Veranstaltungsradios können jedoch auch von anderen Gruppen oder Vereinen durchgeführt werden. Nicht zu  unterschätzen sind die erheblichen Kosten. Alleine die Sendeleitung kostet je nach Dauer des Radios zwischen 2.500 und 5.000 Euro.

 
 
     
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