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Freies Radio

Freies Radio heißt Mitgliederradio, d.h. unabhängig von staatlichen, parteilichen, kirchlichen oder kommerziellen Einflüssen; Radio auf der Basis eines eingetragenen, gemeinnützigen Vereins mit inhaltlich-redaktionellem Konsens und basisdemokratischer Konzeption.

Freies Radio ist frei von Werbung und Sponsoring.

Freies Radio ist Lokales Radio; die inhaltliche, technische und wirtschaftliche Konzeption entspricht den Möglichkeiten eines lokalen Vereins:

  • der direkte Zugang von Hörern zum Radio wird durch die örtliche Nähe begünstigt; er ist ausdrücklich erwünscht.
  • die Authentizität der Beiträge, die direkte Repräsentanz verschiedenster lokaler Gruppen, Vereine und Künstler mit z.T. festen Sendezeitenin einer AnbieterInnengemeinschaft, interkultureller Austausch vor Ort, lokale Kommunikation, Minderheitenpriorität, Vernetzung alternativer, fortschrittlicher Kräfte - all das kann nur im kleinen, überschaubaren lokalen Rahmen umgesetzt werden.
  • Freies Radio gibt Raum für unkonventionelle Ideen und Experimente, die nicht den genormten Sende- und Hörgewohnheiten entsprechen.
    Es können sich vielfältige Formen entwickeln und unterschiedliche Inhalte transportiert werden, die nicht in ein einheitliches Schema passen.
  • Auch die Musikprogramme werden nicht vom sonst üblichen Hitparaden-Computer gestaltet:
    ob das nun Jazz oder Independent, Techno, Punk oder Klassik ist,
    es gibt jedenfalls ein breites Spektrum neben dem Mainstream.
  • Daß so ein werbefreies Radio auch auf lange Sicht klappen kann, zeigt Radio Dreyeckland (RDL) Freiburg.
    RDL ist das erste nichtkommerzielle Radio in Deutschland. Es hat 1977 im Elsaß als Piratensender angefangen und seit 1988 legal gesendet.

Wie ist das in Mainz/Wiesbaden?

  • Im jahrelangen Kampf (seit 1988!) um eine allgemeine Legalisierung lokaler, selbstverwalteter Bürgerradios hat die Radio Quer-Initiative gegen 2 repressive Landesmediengesetze mindestens in Hessen eine Bresche für Freies Radio geschlagen:
    Das Gesetz läßt jetzt nichtkommerzielle lokale Radios zu. Schon gründeten sich hessenweit 16 neue Radio-Vereine. Auch bundesweit boomt die "Radio-Aktivität". Radio Quer ist Mitglied im Bundesverband Freier Radios (BFR) und in der Organisation Hessischer Freier Radios (O.H.R.)
  • unser Radioverein verspricht sich durch seine Anbietergemeinschaft eine große Programmvielfalt.
  • Gruppen und Personen, die Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus oder Ausgrenzung gesellschaftlicher Minderheiten unterstützen, können allerdings keine Aufnahme finden.
  • Radio von unten: Mitglieder und Anbietergruppen tragen Mitverantwortung für die Organisation und die Sendungen.
  • Neben den Mitgliedsbeiträgen ist der Verein auf zusätzliche Finanzquellen angewiesen, z.B. Spenden, Einnahmen von Festen, Konzerten und Zuschüsse von verschiedenen Institutionen wie der Landesanstalt für privaten Rundfunk, Stiftungen o.ä.. Durch ehrenamtliches Engagement werden die Kosten jedoch niedrig gehalten.
 
 
     
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